Michael Krzyzanski

IT und andere Skurrilitäten

GWAVA Nachtrag und Überlegungen

Es gäbe wirklich noch tolles von der GWAVACon zu berichten, doch ich denke, man wird über Filr definitiv noch sprechen, sobald es so weit ist. Wer Interesse hat, wird auf der Novell Seite die Brainshare Videos finden, auf denen die Funktion bestens erläutert wird.
Es wird interessant zu sehen ob Novell mit seiner Entwicklung, in der Tat, die Ketten der bisherigen Datenhaltung sprengen wird oder ob sie wieder mal zu früh sind und diese Ideen erst in Jahren durch andere aufgenommen und erfolgreich weitergeführt werden. Bisher war es mit vielen ausgezeichneten Diensten und Funktionen so. Man kann gespannt sein. Jedoch würde ich persönlich eine andere, für Benutzer und das Zeitalter angenehmere Art mit Daten zu arbeiten bevorzugen. Cloud basierende Dienste für das bearbeiten, tauschen und gemeinsame Arbeiten werden trotz verboten in vielen Firmen eingesetzt. Natürlich ist klar, dass nicht jede interne IT einfach mit auf diese Welle springen kann. Schließlich, gehören was interne Datenhaltung angeht, sehr viele Dinge angeht wohl überlegt sein. Mit Filr, wird es etwas geben, was das ganze unglaublich vereinfacht, für den Benutzer, ob es das auch für die internen ITs macht, wird sich noch zeigen. Sehen würde ich es gerne allemal, den ich denke, das Arbeiten mit Netzlaufwerken durch Laufwerksbuchstaben ist ein längst überfällig auslaufendes Modell.

Neben Filr, war Vibe definitiv auch ein Thema was mich mehr und mehr interessiert. Vor allem das Potenzial mit welchem man im eigenem Unternehmen Dienste anbieten und Ausbauen kann. Ich könnte mir wirklich gut vorstellen einen Fileserver gegen einen Vibe Server oder eine Vibe Appliance einzutauschen. Leider befindet sich was die Nutzung solcher Werkzeuge angeht die Welt derzeit ein wenig im Umbruch. Benutzer wie ich, sind begierig, die bestehenden Strukturen endlich durch neue Modelle zu ersetzen, auch um zu sehen, wohin uns eine entsprechende Entwicklung noch bringt. Jedoch darf man nicht vergessen, dass bereits heute für viele Menschen, das Arbeiten mit Rechnern ein Alptraum ist, die nicht technikaffin hinter jedem neuen Gadget und jeder neuen Funktion herlaufen. Junge Menschen haben heute einen ganz anderen Einstieg, sie gehen anders mit Dateien und Informationen um, weil sie es nicht anders kennen, als auf die Art mit der Cloud. Für viele sind die Funktionen wie wir zukünftig mit Daten umgehen, jedoch noch verwirrender als bisher mit den Netzlaufwerksbuchstaben. Warum? Weil der Layer der festen Struktur, einer sich immer wieder verändernden weicht und ich denke schon, dass es für viele schwierig ist, die bestehenden Strukturen hinter sich zu lassen. Den sie bieten das was neue Technologien, nach vielen Jahre der Nutzung nun mal bieten, bekannte Strukturen. Anwendern welche vielleicht an den neuen Funktionen und der neuen Art zu arbeiten zweifeln, sei es über interne Wikis, Blogs und andere Dienste, sollte man vielleicht den Einstieg irgendwie erleichtern, denn schließlich sind ja auch Netzlaufwerksbuchstaben mal neue Technologien gewesen. Zudem bin ich sicher, dass auch damals viele Leute daran gezweifelt haben, ob es dadurch wirklich besser läuft. Ob es besser läuft, sieht man ja aber erst mit der Zeit.

Ich für meinen Teil würde, wie schon erwähnt, mich freuen, wenn Technologien wie Vibe und Filr, nicht nur die Technikbegeisterten mitnehmen, sondern auch alle anderen.
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GWAVA Tag 1 Novell OES Roadmap

Um ehrlich zu sein, gab es heute noch einen Haufen an Themen, wie File Management oder Vibe, jedoch war für mich die wichtigste Session die OES Roadmap. Wahrscheinlich habe ich nicht alles erfasst, was Novell heute als mögliche Punkte angekündigt hat, doch fangen wir mal zuerst mit denen an die definitiv in der Roadmap stehen. Das dürften Novell Filr sein, auf dessen detaillierte Beschreibung ich mich morgen schon freue und Mobile iPrint sein.
iPrint
Vielleicht zuerst einmal Mobile iPrint, da dieses Thema heute eine eigene Session hatte. Durch Mobile iPrint kann der Print Server, welcher übrigens auch in der Zukunft als Appliance verfügbar sein wird, alle an ihn angehängten Drucker als AirPrint fähige Geräte anbieten. So wäre es also intern im Unternehmen möglich von iOS Geräten direkt Drucker zu nutzen, welche der Server zur Verfügung stellt. Sprich auch Drucker, welche gar nicht iPrint fähig sind. Das Vorbereiten der Dokumente findet durch einen iPrint Rendering Server (Der Name des Dienstes) statt. Der Clou ist jedoch, dass nicht nur die iOS Devices die Möglichkeit bekommen iPrint so zu nutzen, sondern fast jedes denkbare mobile Device, über Android (mit Google Cloud Print) und Black Berry Geräte bis hin zu anderen Smart Handys. So weit ich verstanden habe, werden wohl alle Endgeräte in den iPrint Genuss kommen, welche auch ZCM in seinem Mobile Management unterstützt. Der Liste nach, welche ich heute gesehen habe, sind das recht viele Geräte. Neben der bei iOS und Android integrierten Drucklösung, wird es auch möglich sein auf diesen und allen anderen Geräten eine iPrint App zu nutzen. In diesem Fall wird das zu druckende Dokument an den iPrint Client übergeben, welcher es dann auf den iPrint Server übergibt. Doch das ist noch nicht alles. Neben der App wird es die Möglichkeit geben, dass man jedem Drucker oder dem Server selbst eine eMail einrichtet, das mobile Device übergibt dann das zu druckende Dokument an die hausinterne eMail Instanz und der iPrint Server holt sich aus dem/den entsprechendem/n eMail Konto/en das Dokument. Das System nutzt quasi die vorhandene Infrastruktur aus um mobiles Drucken auch auf bestehenden Wegen neu zu nutzen. Leider ergeben sich dadurch aber auch Fragen, trotz der smarten Lösung. Zum einen sind ja einige Mailsysteme Kostenpflichtig, möchte das Unternehmen, jedem Drucker eine eigene Adresse verpassen, dann kann es je nach Anzahl der Drucker teuer werden. Selbst, wenn man jedoch alles über ein eMail Konto abwickelt, so stellt sich trotz des herausnehmend und des Löschens des Dokumentes durch den iPrint Server das Problem der anfallenden Datenmenge. Nutzt das Unternehmen, auch noch eine automatisierte Mailarchivierung ergeben sich noch zusätzliche Herausforderungen. Alles im Allen ist das neue iPrint ein echter Hingucker, vor allem, wenn man bedenkt, dass Novell mal wieder etwas anbietet, was es so in der Art noch nicht gibt in dem wachsenden Markt der Mobile Devices.
Oben hatte ich ja kurz erwähnt, dass das System auch als Appliance verfügbar sein wird. Damit geht Novell einen weiteren Schritt, iPrint, wie so viele Dienste zuvor, als unabhängige Lösung anzubieten. Durch das integrierte IDM ist nicht nur eine Einbindung in eDirectory Infrastrukturen, sondern auch in ADS Umgebungen, mit allen Funktionen die iPrint liefert. Angefangen bei Druckerverteilung, Profilen für die einzelnen Geräte und Berechtigungen und aufhörend beim MAP Manager, mit dem man seine Drucker in Raumpläne setzen und so über eine Intranet Einbindung den Benutzern besser zur Verfügung stellen kann. Der Map Manager, wird aber zukünftig auch um eine weiteres Design erweitert, welches neben, den Karten und der klassischen Ansicht einer Liste, auch ein Dropdown Design anbieten wird, welches auch auf die Nutzung bei den Mobile Devices ausgelegt ist. Wie schon erwähnt wird die Appliance eine IDM Lösung beinhalten, welche auf die Authentifizierung abzielt. Wenn man über mobile Devices druckt, so wird bei den Druckern, welche abgesichert sind eine entsprechende Authentifizierung stattfinden. So weit ich den Folien entnehmen konnte sind Verknüpfungen für die Berechtigungen für Google, Apple und andere geplant (Auf einer weiteren Folie waren auch OpenID und Facebook angegeben, kann sein, dass diese gerade getestet werden). Wie die Integration dann wirklich durch das IDM aussehen wird, ob das Device die Authentifizierung einfach anhand der eMail Adresse auf dem jeweiligen Device vornimmt oder ob man auf neue IDM Konnektoren gespannt sein darf, bleibt wohl offen. Letzteres würde aber ja auch für eine tiefere Integration anderer Dienste wie Vibe und Filr in Social Media Dienste. Jedoch ist dies nur Spekulation meinerseits.
Eine interessante Sache die zum Thema iPrint erwähnt wurde betrifft die Failover Funktion des neuen iPrint. Dazu definiert man den Dienst auf einem weiteren Server im Netzwerk, dieser hostet ebenfalls den Dienst und gleicht sich dabei mit dem aktiven Server ab. Fällt dieser aus, verlagert man einfach den DNS Eintrag des produktiven iPrint Servers auf den welcher sich nur abgeglichen hat, beginnt dieser die Aufgaben zu übernehmen.
Filesystem und NCP
Es wurde vorgestellt, dass die Integration von Btrfs derzeitig wohl im nächsten SP bereits gegeben sein wird. Jedoch liegt derzeit die Empfehlung keine Daten wie sie heute im produktiven Einsatz sind darauf zu hosten. Sprich, nicht unbedingt die Homedirectories. Einem produktiven Einsatz spricht natürlich nichts entgegen. Ebenfalls wurde die Aussage gegeben, dass NSS weiterentwickelt wird und wohl bald das 8TB Limit für Volumen fallen sollte, warten wir das mal ab. Zudem wird derzeitig daran gearbeitet,, dass auch eine AD mit NSS Volumen arbeiten kann. Das würde also auch Zugriffe auf Dateien unter NSS ermöglichen, womit ein nativer Zugriff möglich wäre. Dazu anzumerken bleibt, dass es bald einen NCP Client für Windows geben wird. Diese Funktionen werden wohl erst ab OES11 SP2 in mögliche Nähe rücken.
Des weiteren wird man ab den nächsten OES Versionen auch die cifs und AFP Verbindungen Monitoren können.
Neue Migtools und ein Quota Tool sind ebenfalls angedacht.
Ebenfalls in der Überlebgung ist ein Cache welchen der Server auf SSD Platten nutzt um so die Zugriffe um den Faktor 10 zu beschleunigen. Das sollen jedenfalls die ersten Tests ergeben haben.
Cluster
Neu bei der Cluster Verwaltung dürfte nun sein, dass eine Administration von Cluster Ressourcen über mehrere Cluster hinweg in einem Tree möglich ist. So könnte man anhand von Rollen zum Bespiel jemanden festlegen, der auf allen Clustern nur bestimmte Ressourcen überwacht.
ADS Ineropt
Was die Domain Services angeht sollte man erwähnen, dass auch Sites und Services bald möglich sein werden, samt MAC Unterstützung. Den NCP Client habe ich ja schon erwähnt.
eDirectory
Das eDirectory gibt es also bald auch in einer neuen Version. Für Admins die gerne Mäuse mögen, gibt es ab dann auch das DSREPAIR wieder einer GUI.

Wie gesagt ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit, dass ist das was ich heute so an für mich interessanten Infos herausgehört habe. Jedoch wären viele der Funktionen wirklich genial. Wer noch Infos beitragen möchte, bitte in den Kommentaren und ansonsten trage oder korrigiere ich gerne auch noch nach.

Es ist recht schade, doch ich werde nichs über die neue Noväll File Reporter Version und auch nicht über den Storage Manager zu schreiben, auch wenn man darüber genauso einen langen Artikel schreiben könnte.

Über Über Filr schreibe ich heute mal noch nichts weil das erst Morgen behandelt wird und ich mich schor diesig darauf freue.
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GWAVA Tag 1 Hands-On Lab ZENworks Applikationsvirtualisierung

Erster Punkt auf der heutigen Agenda war das Hands-On Lab von Raymond Meijll. Die Umgebung war bestens vorbereitet, so dass das erstellen der Anwendungen anhand der zur Verfügung gestellten Übungen schnell von der Hand ging. Vor allem genial fand ich eine Übung in welcher drei Browser (Opera, Firefox und IE) in einem Bundle zusammengefasst wurden und als eine virtuelle Applikation zur Verfügung gestellt wurden. Die Aufrufe, des jeweiligen Browsers können über ein Tag gesteuert werden. Die Virtualisierung bietet den Vorteil, dass man entsprechende Erweiterungen bei Softwareprodukten über mehrere Bundels, zum Beispiel in Entwicklungsumgebungen gut verwalten kann. So kann man mehrere IE, Opera und Firefox Instanzen, mit und ohne z.B. Silverlight oder andere Erweiterungen nutzen, ohne aufwendig in mehreren VMs zu arbeiten.
Die Einbindung von Treibern wurde nur am Rande angeschnitten, Streaming wurde gar nicht behandelt. Es wurde auch darauf aufmerksam gemacht, dass per se virtuelle Applikationen nicht automatisch sicherer sind. Die Sicherheitseinstellungen sind bei den Umgebungen für virtuelle Applikationen genauso abzusichern wie bei allen Systemen, wo eine erhöhte Sicherheit benötigt wird.
Die Virtualisierung von Applikationen hat definitiv ein gutes Potential in vielen Bereichen.
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GWAVA Tag 0

Heute war der Partnertag auf der GWAVA bevor es morgen so richtig losgeht. Da es recht spät ist, nur eine kurze Übersicht.
Leder verpasste ich die ersten beiden Sessions kam aber rechtzeitig zu der von
Klaus Remple , welcher einen ausgezeichneten Vortrag über die eigenen Mentalen Stärken, Motivation aber auch entsprechende Möglichkeiten zur Entspannung und Stressbewältigung, hielt. Besonders das Beispiel mit der Kartoffel, dürfte den Teilnehmern, tatsächlich noch lange im Gedächtnis bleiben.
Viele der vorgestellten Beispiele und Übungen waren mir aber bereits bekannt sei es durch den
ZEN Habits Blog von Leo Badauta oder auch aus dem eigenem Training bei TaoArts. Interessant, dass vor allem beim Sport mittlerweile viele auf die gleichen Studien verweisen wie auch Joshua Clark und Mark Lauren in „Fit ohne Geräte“ oder auf Webseiten wie 100Liegestütze.
Novell stellte im Anschluss daran einen Ausblick auf die weitere Ausrichtung in den nächsten Monaten vor und es wurde auch auch auf einige Produkte eingegangen, welche in den nächsten Tagen näher beleuchtet werden.
GWAVA selbst stellte seine Produktpalette vor und es wurden einige der neuen Funktionen besprochen.
Anschließend fand ein Fußballspiel zwischen den Partnern und GWAVA statt. Den Abend rundete, dann ein Wettstreit beim Bowling ab, bei welchem sich unser Tisch den dritten Platz sicherte.
Ich schreibe leider nicht ausführlicher über den Partnertag, da es mittlerweile spät ist und es ab morgen viel technisches zu sehen und zu hören gibt.
Ich freue mich bereits auf die erste Session, in welcher es um die ZENworks Applikationsvirtualisierung geht. Da es sich um ein Hands-On Lab handelt bin ich um so mehr gespannt.
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