Michael Krzyzanski

IT und andere Skurrilitäten

Seite wird nicht neuer

Ich denke derzeitig darüber nach alle Konten und Websites zu konsolidieren, denn weniger bringt meistens nun mal mehr. Ich sehe keine reifen Lösungen für multiple Account posts, denn anscheinend, sind solche Systeme als vernünftige APIs zum einbinden zu viel verlangt und an irgendeiner stelle krankt es dann immer.
Da ich in den nächsten Tagen auf der BrainShare sein werde, wird es wohl nicht damit werden, das alles noch im Vorfeld fertig zu stellen.
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Yubikey

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Seit ungefähr nun fast 5 Jahren nutze ich meinen Yubikey, es ist immer noch der gleiche, den ich vor all diesen Jahren gekauft hatte. Er hat sogar einen RFID Chip integriert und war einer aus der ersten Reihe, welche mit diesem gebaut wurden. Zu meiner Freude sehe ich nun seit ein paar Tagen immer wieder Berichte im Internet, dass Google Yubikey als einen Weg zur Authentifizierung in die eigene Produktpalette etablieren will. Um ehrlich zu sein, könnte ich mir kaum etwas besseres vorstellen. Schon heute hat man ja die Möglichkeit sich gegen Google Dienste mit einem Yubikey zu authentifizieren, jedoch würde Google ein solches Thema wie OTP und generell die höhere Sicherheit von Passwörtern besser voran treiben.

Selbst im Blog von Kuppinger Cole, berichtet Martin Kuppinger über die Situation und die derzeitigen Entwicklungen.

Ich persönliche nutze meinen Yubikey für diverse Anmeldungen auch, für die Authentifizierung in meinem System, durch das Rohos Logon Key, welches seit langer Zeit bereits Yubikeys unterstützt. Leider habe ich bisher es nicht gewagt einen OTP Server als Dienst auf meinem System laufen zu lassen um diesen für die Authentifizierung zu nutzen. Zu sehr habe ich noch nicht ganz das Vertrauen dahingehend, dass der Dienst nach dem Neustart auch so sauber läuft, dass ich ihn für eine Anmeldung nuten kann. Jedoch hat sich in den letzten Tagen doch eine Möglichkeit ergeben es vielleicht doch mal anzugehen. Durch die vollständige Festplattenverschlüsselung, ist es Rohos nicht mehr möglich den Schlüssel für die erste Anmeldung zu nutzen. Dadurch würde sich nun die Möglichkeit ergeben, nun doch mit dem OTP Server herumzuspielen.
Jedoch wird das ja warten müssen, da ich mich ja derzeitig mehr mit dem Raspberry Pi beschäftigen möchte.

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GWAVA Nachtrag und Überlegungen

Es gäbe wirklich noch tolles von der GWAVACon zu berichten, doch ich denke, man wird über Filr definitiv noch sprechen, sobald es so weit ist. Wer Interesse hat, wird auf der Novell Seite die Brainshare Videos finden, auf denen die Funktion bestens erläutert wird.
Es wird interessant zu sehen ob Novell mit seiner Entwicklung, in der Tat, die Ketten der bisherigen Datenhaltung sprengen wird oder ob sie wieder mal zu früh sind und diese Ideen erst in Jahren durch andere aufgenommen und erfolgreich weitergeführt werden. Bisher war es mit vielen ausgezeichneten Diensten und Funktionen so. Man kann gespannt sein. Jedoch würde ich persönlich eine andere, für Benutzer und das Zeitalter angenehmere Art mit Daten zu arbeiten bevorzugen. Cloud basierende Dienste für das bearbeiten, tauschen und gemeinsame Arbeiten werden trotz verboten in vielen Firmen eingesetzt. Natürlich ist klar, dass nicht jede interne IT einfach mit auf diese Welle springen kann. Schließlich, gehören was interne Datenhaltung angeht, sehr viele Dinge angeht wohl überlegt sein. Mit Filr, wird es etwas geben, was das ganze unglaublich vereinfacht, für den Benutzer, ob es das auch für die internen ITs macht, wird sich noch zeigen. Sehen würde ich es gerne allemal, den ich denke, das Arbeiten mit Netzlaufwerken durch Laufwerksbuchstaben ist ein längst überfällig auslaufendes Modell.

Neben Filr, war Vibe definitiv auch ein Thema was mich mehr und mehr interessiert. Vor allem das Potenzial mit welchem man im eigenem Unternehmen Dienste anbieten und Ausbauen kann. Ich könnte mir wirklich gut vorstellen einen Fileserver gegen einen Vibe Server oder eine Vibe Appliance einzutauschen. Leider befindet sich was die Nutzung solcher Werkzeuge angeht die Welt derzeit ein wenig im Umbruch. Benutzer wie ich, sind begierig, die bestehenden Strukturen endlich durch neue Modelle zu ersetzen, auch um zu sehen, wohin uns eine entsprechende Entwicklung noch bringt. Jedoch darf man nicht vergessen, dass bereits heute für viele Menschen, das Arbeiten mit Rechnern ein Alptraum ist, die nicht technikaffin hinter jedem neuen Gadget und jeder neuen Funktion herlaufen. Junge Menschen haben heute einen ganz anderen Einstieg, sie gehen anders mit Dateien und Informationen um, weil sie es nicht anders kennen, als auf die Art mit der Cloud. Für viele sind die Funktionen wie wir zukünftig mit Daten umgehen, jedoch noch verwirrender als bisher mit den Netzlaufwerksbuchstaben. Warum? Weil der Layer der festen Struktur, einer sich immer wieder verändernden weicht und ich denke schon, dass es für viele schwierig ist, die bestehenden Strukturen hinter sich zu lassen. Den sie bieten das was neue Technologien, nach vielen Jahre der Nutzung nun mal bieten, bekannte Strukturen. Anwendern welche vielleicht an den neuen Funktionen und der neuen Art zu arbeiten zweifeln, sei es über interne Wikis, Blogs und andere Dienste, sollte man vielleicht den Einstieg irgendwie erleichtern, denn schließlich sind ja auch Netzlaufwerksbuchstaben mal neue Technologien gewesen. Zudem bin ich sicher, dass auch damals viele Leute daran gezweifelt haben, ob es dadurch wirklich besser läuft. Ob es besser läuft, sieht man ja aber erst mit der Zeit.

Ich für meinen Teil würde, wie schon erwähnt, mich freuen, wenn Technologien wie Vibe und Filr, nicht nur die Technikbegeisterten mitnehmen, sondern auch alle anderen.
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GWAVA Tag 1 Novell OES Roadmap

Um ehrlich zu sein, gab es heute noch einen Haufen an Themen, wie File Management oder Vibe, jedoch war für mich die wichtigste Session die OES Roadmap. Wahrscheinlich habe ich nicht alles erfasst, was Novell heute als mögliche Punkte angekündigt hat, doch fangen wir mal zuerst mit denen an die definitiv in der Roadmap stehen. Das dürften Novell Filr sein, auf dessen detaillierte Beschreibung ich mich morgen schon freue und Mobile iPrint sein.
iPrint
Vielleicht zuerst einmal Mobile iPrint, da dieses Thema heute eine eigene Session hatte. Durch Mobile iPrint kann der Print Server, welcher übrigens auch in der Zukunft als Appliance verfügbar sein wird, alle an ihn angehängten Drucker als AirPrint fähige Geräte anbieten. So wäre es also intern im Unternehmen möglich von iOS Geräten direkt Drucker zu nutzen, welche der Server zur Verfügung stellt. Sprich auch Drucker, welche gar nicht iPrint fähig sind. Das Vorbereiten der Dokumente findet durch einen iPrint Rendering Server (Der Name des Dienstes) statt. Der Clou ist jedoch, dass nicht nur die iOS Devices die Möglichkeit bekommen iPrint so zu nutzen, sondern fast jedes denkbare mobile Device, über Android (mit Google Cloud Print) und Black Berry Geräte bis hin zu anderen Smart Handys. So weit ich verstanden habe, werden wohl alle Endgeräte in den iPrint Genuss kommen, welche auch ZCM in seinem Mobile Management unterstützt. Der Liste nach, welche ich heute gesehen habe, sind das recht viele Geräte. Neben der bei iOS und Android integrierten Drucklösung, wird es auch möglich sein auf diesen und allen anderen Geräten eine iPrint App zu nutzen. In diesem Fall wird das zu druckende Dokument an den iPrint Client übergeben, welcher es dann auf den iPrint Server übergibt. Doch das ist noch nicht alles. Neben der App wird es die Möglichkeit geben, dass man jedem Drucker oder dem Server selbst eine eMail einrichtet, das mobile Device übergibt dann das zu druckende Dokument an die hausinterne eMail Instanz und der iPrint Server holt sich aus dem/den entsprechendem/n eMail Konto/en das Dokument. Das System nutzt quasi die vorhandene Infrastruktur aus um mobiles Drucken auch auf bestehenden Wegen neu zu nutzen. Leider ergeben sich dadurch aber auch Fragen, trotz der smarten Lösung. Zum einen sind ja einige Mailsysteme Kostenpflichtig, möchte das Unternehmen, jedem Drucker eine eigene Adresse verpassen, dann kann es je nach Anzahl der Drucker teuer werden. Selbst, wenn man jedoch alles über ein eMail Konto abwickelt, so stellt sich trotz des herausnehmend und des Löschens des Dokumentes durch den iPrint Server das Problem der anfallenden Datenmenge. Nutzt das Unternehmen, auch noch eine automatisierte Mailarchivierung ergeben sich noch zusätzliche Herausforderungen. Alles im Allen ist das neue iPrint ein echter Hingucker, vor allem, wenn man bedenkt, dass Novell mal wieder etwas anbietet, was es so in der Art noch nicht gibt in dem wachsenden Markt der Mobile Devices.
Oben hatte ich ja kurz erwähnt, dass das System auch als Appliance verfügbar sein wird. Damit geht Novell einen weiteren Schritt, iPrint, wie so viele Dienste zuvor, als unabhängige Lösung anzubieten. Durch das integrierte IDM ist nicht nur eine Einbindung in eDirectory Infrastrukturen, sondern auch in ADS Umgebungen, mit allen Funktionen die iPrint liefert. Angefangen bei Druckerverteilung, Profilen für die einzelnen Geräte und Berechtigungen und aufhörend beim MAP Manager, mit dem man seine Drucker in Raumpläne setzen und so über eine Intranet Einbindung den Benutzern besser zur Verfügung stellen kann. Der Map Manager, wird aber zukünftig auch um eine weiteres Design erweitert, welches neben, den Karten und der klassischen Ansicht einer Liste, auch ein Dropdown Design anbieten wird, welches auch auf die Nutzung bei den Mobile Devices ausgelegt ist. Wie schon erwähnt wird die Appliance eine IDM Lösung beinhalten, welche auf die Authentifizierung abzielt. Wenn man über mobile Devices druckt, so wird bei den Druckern, welche abgesichert sind eine entsprechende Authentifizierung stattfinden. So weit ich den Folien entnehmen konnte sind Verknüpfungen für die Berechtigungen für Google, Apple und andere geplant (Auf einer weiteren Folie waren auch OpenID und Facebook angegeben, kann sein, dass diese gerade getestet werden). Wie die Integration dann wirklich durch das IDM aussehen wird, ob das Device die Authentifizierung einfach anhand der eMail Adresse auf dem jeweiligen Device vornimmt oder ob man auf neue IDM Konnektoren gespannt sein darf, bleibt wohl offen. Letzteres würde aber ja auch für eine tiefere Integration anderer Dienste wie Vibe und Filr in Social Media Dienste. Jedoch ist dies nur Spekulation meinerseits.
Eine interessante Sache die zum Thema iPrint erwähnt wurde betrifft die Failover Funktion des neuen iPrint. Dazu definiert man den Dienst auf einem weiteren Server im Netzwerk, dieser hostet ebenfalls den Dienst und gleicht sich dabei mit dem aktiven Server ab. Fällt dieser aus, verlagert man einfach den DNS Eintrag des produktiven iPrint Servers auf den welcher sich nur abgeglichen hat, beginnt dieser die Aufgaben zu übernehmen.
Filesystem und NCP
Es wurde vorgestellt, dass die Integration von Btrfs derzeitig wohl im nächsten SP bereits gegeben sein wird. Jedoch liegt derzeit die Empfehlung keine Daten wie sie heute im produktiven Einsatz sind darauf zu hosten. Sprich, nicht unbedingt die Homedirectories. Einem produktiven Einsatz spricht natürlich nichts entgegen. Ebenfalls wurde die Aussage gegeben, dass NSS weiterentwickelt wird und wohl bald das 8TB Limit für Volumen fallen sollte, warten wir das mal ab. Zudem wird derzeitig daran gearbeitet,, dass auch eine AD mit NSS Volumen arbeiten kann. Das würde also auch Zugriffe auf Dateien unter NSS ermöglichen, womit ein nativer Zugriff möglich wäre. Dazu anzumerken bleibt, dass es bald einen NCP Client für Windows geben wird. Diese Funktionen werden wohl erst ab OES11 SP2 in mögliche Nähe rücken.
Des weiteren wird man ab den nächsten OES Versionen auch die cifs und AFP Verbindungen Monitoren können.
Neue Migtools und ein Quota Tool sind ebenfalls angedacht.
Ebenfalls in der Überlebgung ist ein Cache welchen der Server auf SSD Platten nutzt um so die Zugriffe um den Faktor 10 zu beschleunigen. Das sollen jedenfalls die ersten Tests ergeben haben.
Cluster
Neu bei der Cluster Verwaltung dürfte nun sein, dass eine Administration von Cluster Ressourcen über mehrere Cluster hinweg in einem Tree möglich ist. So könnte man anhand von Rollen zum Bespiel jemanden festlegen, der auf allen Clustern nur bestimmte Ressourcen überwacht.
ADS Ineropt
Was die Domain Services angeht sollte man erwähnen, dass auch Sites und Services bald möglich sein werden, samt MAC Unterstützung. Den NCP Client habe ich ja schon erwähnt.
eDirectory
Das eDirectory gibt es also bald auch in einer neuen Version. Für Admins die gerne Mäuse mögen, gibt es ab dann auch das DSREPAIR wieder einer GUI.

Wie gesagt ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit, dass ist das was ich heute so an für mich interessanten Infos herausgehört habe. Jedoch wären viele der Funktionen wirklich genial. Wer noch Infos beitragen möchte, bitte in den Kommentaren und ansonsten trage oder korrigiere ich gerne auch noch nach.

Es ist recht schade, doch ich werde nichs über die neue Noväll File Reporter Version und auch nicht über den Storage Manager zu schreiben, auch wenn man darüber genauso einen langen Artikel schreiben könnte.

Über Über Filr schreibe ich heute mal noch nichts weil das erst Morgen behandelt wird und ich mich schor diesig darauf freue.
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GWAVA Tag 1 Hands-On Lab ZENworks Applikationsvirtualisierung

Erster Punkt auf der heutigen Agenda war das Hands-On Lab von Raymond Meijll. Die Umgebung war bestens vorbereitet, so dass das erstellen der Anwendungen anhand der zur Verfügung gestellten Übungen schnell von der Hand ging. Vor allem genial fand ich eine Übung in welcher drei Browser (Opera, Firefox und IE) in einem Bundle zusammengefasst wurden und als eine virtuelle Applikation zur Verfügung gestellt wurden. Die Aufrufe, des jeweiligen Browsers können über ein Tag gesteuert werden. Die Virtualisierung bietet den Vorteil, dass man entsprechende Erweiterungen bei Softwareprodukten über mehrere Bundels, zum Beispiel in Entwicklungsumgebungen gut verwalten kann. So kann man mehrere IE, Opera und Firefox Instanzen, mit und ohne z.B. Silverlight oder andere Erweiterungen nutzen, ohne aufwendig in mehreren VMs zu arbeiten.
Die Einbindung von Treibern wurde nur am Rande angeschnitten, Streaming wurde gar nicht behandelt. Es wurde auch darauf aufmerksam gemacht, dass per se virtuelle Applikationen nicht automatisch sicherer sind. Die Sicherheitseinstellungen sind bei den Umgebungen für virtuelle Applikationen genauso abzusichern wie bei allen Systemen, wo eine erhöhte Sicherheit benötigt wird.
Die Virtualisierung von Applikationen hat definitiv ein gutes Potential in vielen Bereichen.
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Layout

Leider hat sich das Tool mit welchem ich die Seite erstelle, entschieden , dass es mein Layout nicht mehr verwenden muss. Ich habe derzeit die Seite auf ein iPhone Layout geändert, wodurch es leider auf Tabletts sehr mies aussieht, da die Größe nicht angepasst wird und man bei lesen, die Schrift fast schmecken kann. Ich hoffe, das Problem recht bald beheben zu können, falls es die Zeit erlaubt.
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GWAVA Tag 0

Heute war der Partnertag auf der GWAVA bevor es morgen so richtig losgeht. Da es recht spät ist, nur eine kurze Übersicht.
Leder verpasste ich die ersten beiden Sessions kam aber rechtzeitig zu der von
Klaus Remple , welcher einen ausgezeichneten Vortrag über die eigenen Mentalen Stärken, Motivation aber auch entsprechende Möglichkeiten zur Entspannung und Stressbewältigung, hielt. Besonders das Beispiel mit der Kartoffel, dürfte den Teilnehmern, tatsächlich noch lange im Gedächtnis bleiben.
Viele der vorgestellten Beispiele und Übungen waren mir aber bereits bekannt sei es durch den
ZEN Habits Blog von Leo Badauta oder auch aus dem eigenem Training bei TaoArts. Interessant, dass vor allem beim Sport mittlerweile viele auf die gleichen Studien verweisen wie auch Joshua Clark und Mark Lauren in „Fit ohne Geräte“ oder auf Webseiten wie 100Liegestütze.
Novell stellte im Anschluss daran einen Ausblick auf die weitere Ausrichtung in den nächsten Monaten vor und es wurde auch auch auf einige Produkte eingegangen, welche in den nächsten Tagen näher beleuchtet werden.
GWAVA selbst stellte seine Produktpalette vor und es wurden einige der neuen Funktionen besprochen.
Anschließend fand ein Fußballspiel zwischen den Partnern und GWAVA statt. Den Abend rundete, dann ein Wettstreit beim Bowling ab, bei welchem sich unser Tisch den dritten Platz sicherte.
Ich schreibe leider nicht ausführlicher über den Partnertag, da es mittlerweile spät ist und es ab morgen viel technisches zu sehen und zu hören gibt.
Ich freue mich bereits auf die erste Session, in welcher es um die ZENworks Applikationsvirtualisierung geht. Da es sich um ein Hands-On Lab handelt bin ich um so mehr gespannt.
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Twitter, ACTA, VDS und Netzsperrren

Heute ist TwitterBlackout und ich beteilige mich. Was bedeutet, dass ich bis Mitternacht dieses Tages keine Tweets versenden werde. Das mache ich im übrigen nicht, wegen der Zensur bei Twitter. Den der Grund ist an sich altern, Twitter hat schon immer Zensiert, wie auch alle anderen Sozialen Netzwerke. Schließlich ist Twitter ein Unternehmen und kein Wohltätigkeitsverein, es verdient Geld und wird nicht durch Philanthropen finanziert. Das Unternehmen muss nun mal genau wie andere auch seine Rechnungen bezahlen. Die derzeitige Aufregung ist nur einer eher schlechten, den rechten Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens zu verdanken.

Warum also sich beteiligen? Wenn es ja nichts anderes ist als eine Anpassung der Nutzungsbedienungen, welche eine Zensur ja schon vor ab ermöglichten?

Ich will hier nicht von der Freiheit des Netze reden oder seiner Neutralität, auch wenn ich es sollte, ich erhebe auch keinen Anspruch drauf, dass ich immer alles richtig verstehe. Das Netz in seiner jetzigen Form möchte von den Menschen, welche einen Nutzen für sich sehen, Unternehmen und anderen Gruppierungen gerne verändert werden, zu ihren Gunsten. Denn es geht um Geld. Viel Geld.

Falls die Leute glauben, dass damit die freie Meinung, der Tausch von illegalen Material oder Inhalten aus dem Netz verschwindet oder sich kontrollieren lässt, dann irren sie sich. Es gab immer mittel und Wege, die wird es in jedem System geben. Jedoch muss man zugestehen, dass die Freiheit die wir heute im Netz haben allen eine unglaubliche Erleichterung ist und jeder sollte sich Gedanken darüber machen was mit dem Netz passiert.

Doch warum dann keine kleinen Nachrichten mehr schreiben?

Vor so ca. 10 Jahren habe ich mich das erste mal angefangen aufzuregen. Damals ging es um die Patentierungsmöglichkeiten auf Ideen. Wenn man sich damals als IT-ler darüber aufregte, erntete man schäle Blicke seine Mitmenschen und vom großen Teil der Kollegen. Damals protestierten gerade mal so 50 Leute vor dem EU Parlament gegen Änderungen des Patentwesens und forderten eine Reformierung des Patentierungskonstruktes. Alles versiegte leise im Sande.

Heute bauen unter Ausschuss der Öffentlichkeit viele Regierungen an dem ACTA Abkommen, seinerseits unter anderem ein Abkommen zur Regelung von Standards bei der Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen. Es gibt Menschen die reden seit Jahren darüber, dass das gesamte Urheberrecht umgebaut werden müsste, doch diese Leute stehen sehr alleine da.

Heute gehen wegen ACTA weit aus mehr Menschen auf die Straßen, was gut ist, auch wenn es die meisten Menschen in der breiten Öffentlichkeit noch immer nicht verstehen. Wer darüber mehr erfahren möchte kann es
hier und hier tun, da ist es weit besser Beschrieben als ich es hier könnte.

Es geht bei dem Thema um Geld und darum, dass es gefälligst da zu bleiben hat wo es ist. Ein Umbau des Urheberrechts wie es seit vielen Jahren von einigen Vorgeschlagen wäre für bestimmte Kreise eher kontraproduktiv und wer verliert schon gerne Geld?

Anders als bei ACTA die schon mal innerhalb des EU Parlaments im stillen und geheimen in Agra- und Fischereirat besprochen wird, geht es bei der VDS nicht um Geld sondern um politische Macht. Es geht um das Profilieren einiger weniger in der Öffentlichkeit.

Das VDS Straftaten verhindert ist eher ein Ammenmärchen und der immer gerne gebrachte Einwand der Vermeidung von Kinderpornografie ist sogar für die Opfern Pädophiler ein Schlag ins Gesicht, wie damals bei den Nezsperren sonst hätten Betroffene nicht
MOGIS gegründet. Sollte man fragen ob man das Geld welches so mancher in die Vorratsdatenspeicherung stecken möchte, lieber in soziale Projekte zum Schutz von Kindern oder für die Betreuung von Opfern stecken möchte wird man eher nur Ausflüchte hören. Kindermissbrauch wird nicht dadurch unterbunden, dass man durch Netzsperren und VDS einfach alles unter den Teppich kehrt. Dadurch findet der Missbrauch weiterhin statt, nur die Ermittler haben es schwerer ihn nachzuweisen. Die Statistiken der Polizei sprechen eine deutliche Sprache und auch das Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht hat in seinem Gutachten eher klare Worte zu dem Thema. Interessanterweise wurde bereits seitens der Verantwortlichen in der Regierung erklärt, dass man das Gutachten nicht im Wiederspruch zur VDS sieht.

Ich weite all diese Themen hier nicht aus, denn sie sind groß, mit vielen Aspekten und würde meine Zeit heute völlig sprengen. Zudem sollte sich jeder selbst informieren, bevor große Parolen einfach übernommen werden. Auch was die Gegenseite betrifft, so eine wie die, dass Twitter sich erdreistet Zensur zu betreiben, denn Twitter macht das schon seit Jahren und da ist nichts neues dran.

Doch warum dann heute nichts Schreiben?

Derzeit ist ein Trend zu erkennen, dass bei einigen Wörtern im Netz Hypes ausgelöst werden und sehr viele Leute mit schwimmen ohne sich wirklich zu informieren. Dennoch sind solche Aktionen gut, denn sie wecken das Interesse der Menschen, welche sich wahrscheinlich eher gar nicht dafür interessieren. Deshalb mache ich heute mit.

Mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn ich manchmal mit meinen Freunden rede und mir anhöre, welche kruden Aussagen zur Regulierung, Überwachung usw. getroffen werden. Vor ein paar Tagen freuten sich sogar in vielen großen Medien die Leute ein Schnitzel, weil die EU endlich einheitliche Datenschutzrechte einführen will. Wer sich mal informiert hätte, der wüsste, dass sogar unseren Datenschützern und Innenministern sich dazu die Nackenhaare sträuben, denn die Standards welche die EU vorschlägt, sind weit unter den deutschen. Sprich, der deutsche Bürger würde durch die Einführung dieser Gesetze weniger Rechte haben als vorher, was seinen Datenschutz angeht.

Persönlich finde ich, dass all jene die gerne nach VDS schreien und ACTA im stillen durchsetzen wollen und in beiden Fällen eine Überwachung der Bevölkerung durchsetzen möchten, sich nochmals den Art. 11 Abs. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 ansehen.

Kardinal Jean Lemoine hat bereits zu seinem Lebzeiten die
Unschuldsvermutung geprägt und das ist schon einige Zeit her. Mir war schon ein Dorn im Auge, dass unsere neuen Ausweise einen Fingerabdruck beinhalten sollen, denn die Gründerväter der BRD haben sich im Grundgesetz schon gegen diese Maßnahme entschieden, weil sie keine pauschale Kriminalisierung ihrer Bevölkerung dulden wollten.

Geschichte neigt dazu sich zu wiederholen.

Die Eingriffe in das Leben von Bürgern durch Überwachungen, egal aus welchen hehren, profitablen oder patriotischen Gründen führen meiner Meinung nach stets zu etwas was niemand von uns erleben möchte.

Wie gesagt, es ist nur eine weitere Welle, was heute bei Twitter geschieht. Es ist objektiv gesehen, nicht korrekt, doch es erzeugt Aufmerksamkeit zu bestimmten Themen und hoffentlich, bei einigen, auch den Wunsch sich zu informieren.
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Eigentlich wichtig

Dieser Eintrag ist lang, doch ich verspreche, für die die durchhalten und Essen mögen lohnt er sich.

Eigentlich wollte ich in meinen Blogs nie großartig Werbung für etwas machen. Eigentlich. Denn Eigentlich ist daran etwas wunderbares vielleicht gescheitert. Doch wie soll ich sagen bei diesem Scheitern ist aus etwas ganz tollem, etwas gas wunderbares geworden.

Verwirrend?

Natürlich verwirrend und deshalb nochmals zurück auf Anfang.

In Remscheid gab es mal vor ein paar Jahren eine kleine Kneipe mit angeschlossener Küche und eben dieser Laden fand einen neuen Pächter einen stämmigen Mann aus Köln, der für seine Familie nach Remscheid umgezogen war. Er machte Schnitzel und gut bürgerliche Küche, er macht Salate und er kochte begnadet gut in diesem Bereich. Doch manchmal reicht es nicht aus gut zu sein und der Laden ging ein. Das machte mich traurig, doch wie es eben in der schnelllebigen Zeit ist, ich dachte nicht mehr großartig darüber nach.

Vor etwa einem halben Jahr fingen diverse Menschen um mich herum aber von diesem Italiener zu reden. Von diesem tollen Laden mit diesem tollen Essen. Was mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst war, sie redeten von eben diesem Laden. Meinem alten, bestes-Schnitzel-überhaupt-Laden-der-plete-ist. Ich war ein paar mal mit dem Auto dran vorbeigefahren aber nie realisiert, dass jemand eine neue Leuchtreklame und ein paar Fahnen aufgehängt hatte. Eine kleine nicht besonders aussehende Pizzeria wie es sie in der Nachbarstraße zu Hauf gibt.

Irgendwann sagte mein Vater, dass wir zu diesem neuen Italiener müssen und ich staunte nicht schlecht als ich vor der Tür eben dieses Hauses stand, dass etwas mitgenommen aussieht und das von Außen nicht gerade kulinarische Erlebnisse sondergleichen verspricht.
Ich ging hinein, stellte fest, dass es immer noch fünf Tische und einen Tresen gab und war gespannt was da kommen würde. Ich begann die Karte zu studieren und stellte fest, dass sie aus nur einer einzigen Seite bestand.

Wie in Italien.

Die Kellnerin eine freundliche und gastfreundliche Frau kam zum Tisch und erklärte, dass es neben der Karte auch noch ein Tagesgericht gibt.

Genau, wie in Italien.

Ich ließ mich nicht beirren und wir bestellten eine Vorspeisenplatte, während wir noch immer darüber nachdachten, was wir denn bestellen sollten. Bevor, die Vorspeise kam, gab es einen kleinen Gruß aus der Küche und alleine dieser Gruß war bereits so göttlich zum niederknien, dass ich mir anfing darüber nachzudenken ob der Straßenlärm, von der italienischen Landstraße stammte, auf der wir bis zu dieser kleinen Raststätte gefahren sind.

Dann kam die Vorspeisenplatte und wie soll ich sagen, wir trauten uns trotz des Anblicks von wunderbaren eingelegten Gemüse, Wurst, Käse usw. tatsächlich etwas zu bestellen. Mein Vater hatte ein Steak mit Gorgonzolasauce bestellt, meine Mutter hatte Pasta geordert und ich hatte mich ebenfalls für Pasta Roma entschieden. Eine Pasta mit Bandnudeln und Meeresfrüchten.

Als wir bereits völlig satt waren kam das Essen. Die Gespräche waren bei Vorspeisen und Wein hatten zu der Erkenntnis geführt, dass man wohl keinen Nachtisch mehr sehen würde, an diesem Tag.

Wie gesagt, das Essen kam und als diese Pasta vor mir stand, war ich sicher, dass ich in Italien bin. So etwas bekommt man nicht in Deutschland serviert. So etwas bekommt man in Italien serviert, in einer dieser kleinen Tratorias entlang der Landstrassen, in der Toskana zum Beispiel. Irgendwann kam der Koch aus der Küche, ein freundlicher, zurückhaltender und überaus freundlicher Mann, das perfekte Abbild wie ich mir einen Koch vorstelle. Jemand, dem man ansieht, dass er das Essen und Kochen leidenschaftlich liebt.

Der Abend ging wunderbar und ohne Nachtisch zu Ende  und ich sagte mir immer wieder, dass ich wiederkommen muss und, dass ich vor allem viele Leute zu dem Laden schleppen muss, damit auch andere Menschen die das Essen lieben sich daran erfreuen können.
Doch es kommt ja immer irgendwie anders und die Monate zogen ins Land und jedes mal wenn ich wieder an dem Laden vorbeikam blickte ich sehnsüchtig zu den Fenstern.

Heute stand der letzte Arbeitstag im Leben meiner Mutter an und sie lud mich zum Essen ein. Sie fragte wohin und hatte den einen oder anderen Vorschlag gemacht, doch mir war klar wohin. Es gab nur einen Ort wohin ich wollte.

Von außen war alles wie immer, bis auf ein Schild, dass darüber informierte, dass es nun auch Pizza gibt, jedoch zum mitnehmen und als Angebot. Zum einen wusste ich nicht wie ich das interpretieren sollte und machte mir schon Gedanken. Vielleicht läuft der Laden nicht so gut. er liegt ja doch etwas weit ab vom Schuss. Wenig Laufpublikum. Vielleicht schliesst der Laden bald. Sorgen durchzogen mein Gehirn.
Im Inneren war es wie immer, fünf Tisch, Tresen und ein älteres Pärchen, das sich durch seine Vorspeise arbeitete. Die nette Kellnerin brachte und zu einem kleinen Tisch und wir bestellten jeweils ein Glas Tafelwein und begannen die Karte zu studieren. Dann kam der Gruß aus der Küche.

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Ein wunderbares leicht getoastetes Brot aus der Pfanne mit Tomaten, Möhren, Petersilie und Ölmischung, mit etwas Balsamico Creme. Ich weiß nicht woher der Mann sein Gemüse bezieht, der Geschmack einfach grandios. Tatsächlich viel mir auf, dass dieses mal der Gruß ganz anders war. Beim ersten mal, hatte es auch ordentlich Knoblauch gegeben, doch so unter der Woche will der Mann die Leute wohl nicht dazu bringen, dass sie sich am nächsten Tag nicht mehr zu Arbeit trauen.

Die Kellnerin unterrichtete uns, dass es ein Tagesgericht geben würde, Spaghetti mit Meeresfrüchten. Ich musste nicht lange überlegen,. das war meine Wahl. Meine Mutter hingegen entschied sich für die einzige Pizza auf der Karte. Eine mit fischen Pilzen.
Wir tranken unseren Wein und frönten der Unterhaltung und warteten bis das Essen kam.

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Was soll ich sagen. Während die Pasta beim vorherigen Besuch eine wunderbare Schärfe besaß, war ich gebannt ob mich hier jetzt einfach der gleiche Geschmack erwarten würde. Ich hoffte und wurde nicht enttäuscht. Dieses mal war der Geschmack ins süsse tendierend mit einem leichten Geschmack von Meer. Die Muscheln ein Gedicht.

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Meine Mutter liess mir ein kleine Stück ihrer Pizza übrig. Warum? Weil sie der Meinung war dass ich unbedingt probieren müsste. Ja, warum? Die Pizza war mit frischen Pilzen mit wunderbaren Aroma  und einen intensiven Geschmack. Abgerundet wurde das Ganze mit ein paar Tomaten die dem Ganzen einen angenehmen Ausgleich gaben.

Irgendwann kam auch der Koch aus seiner Küche und erkundigte sich ob es schmeck. Was sollte ich sagen, weinen erschien mir zu persönlich also bestätigte ich ihm das es genau so schmeckt, wie ich es aus Italien kenne und das schien ihm zu bestätigen, dass es mir schmeckte, den er lächelte zufrieden und verschwand wieder in seiner Küche.

Völlig überfressen und mit Gegenwehr meiner Mutter entschied ich mich ernsthaft nach einem Dessert zu fragen. Scheinbar fragt niemand nach Dessert, denn die Kellnerin musste in der Küche nachfragen, was es als Dessert gibt.

Es gibt derzeit Zitronensorbet in einem leichten bitteren Wehrmut.

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Wir haben beide genascht. Na gut meine Mutter hatte genascht und ich hatte es schnell aufgegessen. Cremig und dann doch wieder nicht. Grandios, als Abschluss, weil es ein wunderbarer Kontrast zu den vorhergehenden Speisen war.

Mit all dem was ich hier schreibe will ich natürlich nur eines erreichen, dass mir dieser wunderbare Restaurant erhalten bleibt. Doch auch, damit sich andere an diesem wunderbaren Essen erfreuen können. Wenn mich jemand gefragt hätte ob man in Deutschland so wunderbar essen kann wie in Italien, dann hätte ich keine Adresse nennen können. Doch jetzt, jetzt kann ich eine nennen. Das Restaurant heißt Trattoria Il Tramonto und man findet es in Remscheid, in der Steinbergerstraße 7 und es hat eine
Internetseite aus den 80ern. Die Internetseite ist vielleicht so grausam wie das Essen wiederum so lecker ist, alles braucht wohl einen Ausgleich.

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Neuer Schlüssel

Ab heute ist mein neuer GPG Schlüssel im Downloadbereich zu finden. Alle die mit mir verschlüsselt kommunizieren, bitte ich, schiech den neuen öffentlichen Schlüssel zu laden und in ihrem Schlüsselbund auszutauschen.
Bisher habe ich einen Schlüssel mit einer geringen Verschlüsselung aus Gründen der Kompatibilität verwendet. Doch dazu gibt es keinen Grund mehr und deshalb, der Wechsel zum neuem Schlüssel. Den alten werde ich vorerst nicht sperren, sondern auslaufen lassen, falls jemand den neuen Schlüssel übersehen sollte.

Der Fingerabdruck lautet: 936D 32B5 8496 456D F6B9 CCC5 1F57 7CCC 2704 2C01
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Was ist mit der git? Und, sonst so?

Wer sich hierhin mal verirrt, der weiß, dass ich diesen Blog nicht so oft aktualisiere. Das liegt zum einen daran, dass man sich Zeit nehmen muss um mal zwischendurch etwas zu schreiben. Ich schreibe hier aber nur dann wenn ich wirklich Lust dazu habe. Es tut mir leid, wenn hier vielleicht einige lesen, die noch immer auf die Installation von git als Dienst unter OS X warten. Jedoch war ich in den letzten Monaten nicht in der Situation mich weiter mit git zu beschäftigen und so habe ich auch keine Anleitung geschrieben wie die Installation von statten ging. Zu meinem wahrscheinlich eigenen Leidwesen, den um ehrlich zu sein, habe ich das Meiste wohl wieder vergessen. Wie das mit Dokumentationen so ist. Sollte ich in den nächsten Wochen mal die Zeit aufbringen, werde ich mich natürlich an die Anleitung setzen, versprechen kann ich es aber nicht.

Wie einige ja wissen, habe ich ja meinen Arbeitgeber gewechselt und ich bin derzeit sehr begeistert über die neuen Themen mit denen ich mich derzeit beschäftige. Doch davon später mal mehr, denn jetzt ruft das Frühstück.

Übrigens, an alle Safari Nutzer die die Seite besuchen und sich ein wenig über das Layout wundern, es war mir leider nicht möglich bisher, mich an der entsprechenden css auszutoben um das Problem für Euch zu beheben.
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TOR Relay

Diesen Artikel habe ich eigentlich angefangen zu schreiben als sich die Situation in Ägypten langsam aber sicher verschärfte. Tunesien war da bereits in der Hand seiner Bürger.

Jetzt ist das schon in der schnelllebigen Zeit Schnee von gestern. Doch trotzdem finde ich, dass es wichtig ist auf Dienste, wie den hier beschriebenen, aufmerksam zu machen und auch aufzuzeigen, dass man mit ein wenig Rechenleistung und einem Internetzugang anderen helfen kann.

Seit nun mehreren Jahren (4) betreibe ich ein TOR Relay. Das hat so seine Vorteile aber auch seine Nachteile. Zum einen finde ich es richtig Menschen weltweit die Möglichkeit zu geben anonym im Internet unterwegs zu sein. Bestes Bespiel für den Nutzen von Diensten wie TOR waren die jüngsten Ereignisse auf dem Afrikanischem Kontinent.

Der TOR Dienst erlaubt es Menschen weltweit über ein internes Netzwerk auf das Internet zuzugreifen indem die Daten die man aus dem Internet über verschiedene Rechner aus dem TOR Netzwerk bezieht. Da die Verbindung in das TOR Netzwerk verschlüsselt ist, sieht der Provider oder jemand der die Verbindung abhört nur einen verschlüsselten Datenstrom der TOR Software.

Zum anderen erlaubt das Grundrauschen des eigenen TOR Relays auch, relativ anonym innerhalb unseres Landes unterwegs zu sein. Punkt Vorratsdatenspeicherung.

Wo es natürlich Licht gibt, da gibt es auch Schatten. Denn der Einsatz eines TOR Relays schützt natürlich nicht unbedingt vor der Tatsache, dass es sein kann, dass Leute welche TOR nutzen auch kriminelle Absichten verfolgen können. Das hatte bei einigen Relay Betreibern in den letzten Jahren auch schon mal dazu geführt, dass sie sich plötzlich im Fadenkreuz von Ermittlungen oder Sperrungen seitens der Polizei oder Provider wieder fanden. Mir blieb dies bisher erspart und ich hoffe das wird es auch in der Zukunft. Natürlich macht man sich auch Gedanken darüber, dass es Menschen gibt welche die Plattformen für kriminelle Machenschaften verwenden. Denn mitunter missbrauchen auch Kriminelle, Terroristen und leider auch Pädophile das TOR Netzwerk. Weshalb man aber auch weiß, dass Internetsperren völlig nutzlos gegen Kinderpornigrafie im Netz sind. Bei einem Missbrauch und dessen Meldung sieht leider ein Provider nur einen Anschluss seines Kunden der für illegale Aktivitäten genutzt wurde.

Ich finde es immer wieder fatal, wenn sich Menschen keine Gedanken darüber machen und sich informieren wenn sie über irgendwelche Themen echauffieren, die unsere Politiker gerade für ihre Wahlkampagnen nutzen. So sind die Themen Vorratsdatenspeicherung und Sperren von Webseiten immer wieder aufkommende Themen, trotz dessen, dass Fachleute immer wieder gebetsmühlenartig aufzeigen wie unsinnig diese Vorderrungen sind.

Seit ein paar Monaten habe ich einen neuen Provider. Dieser scheint bisher mit meinem TOR Relay keinerlei Probleme zu haben. Auch dabei hoffe ich, dass es so bleibt.

Das Relay setzt zuweilen bis zu 56 GB an Daten pro Woche um, was natürlich eine ganze Menge an Daten ist und dies trotz einer Bandbreitenregulierung. Für alle die ein eigenes Relay betreiben wollen ein paar negative Anmerkungen. Warum die negativen? Nun, ich denke das wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, wird man recht schnell die Vorteile sehen, doch es gibt wie eben schon Oben erwähnt auch Schatten.

Durch das Umsetzen großer Datenmengen leidet natürlich der eigene Durchsatz. Die Verbindung kommt einem manchmal quälend langsam vor. Das trifft natürlich eh zu, wenn man an einem Zugangspunkt hängt der nicht besonders gut angebunden ist. Zudem werden die Provider ihren AGBs folgend vielleicht auch ab und an an der Stellschraube drehen, wenn man zu viel Daten umsetzt. Schließlich sind knapp 200GB Traffic innerhalb eines Monats auch für einen Provider, der knapp kalkuliert, wahrscheinlich kein Pappenstiel. Das wirkt sich auch weiterhin negativ auf die Performance aus.

Seitdem ich einen TOR Relay benutze habe ich natürlich noch das für mich massivste Problem, ich darf nicht mehr in den Freenode Server. Zwar bietet Freenode einen TOR Zugang für SASL Clients an, doch das Ganze ist eher ein kläglicher Versuch, TOR Relay Besitzer oder andere TOR Nutzer ins Netzwerk zu lassen. Selbst, wenn man auf einen SASL fähigen IRC Clint umsteigt, ist die Chance, sich wirklich mal anzumelden eher schwindend klein. Was mir auch andere TOR Benutzer bestätigten. So bleibt mir nur das Ausweichen auf andere Server oder aber das Nutzen einer weiteren Verbindung.

Generell finde ich aber, dass der Betrieb eines TOR Relays wichtig ist um Menschen in Ländern mit eingeschränkter Meinungsfreiheit und Internetzensur die Möglichkeit zu geben die im Internet publizierten Inhalte uneingeschränkt nutzen zu können. Ohne Plattformen wie TOR oder JAP (Ein deutsches Projekt der der TU Dresden) wären manche Verbrechen und manche Informationen aus Kriegs und Krisengebieten wahrscheinlich nie in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Auch wenn sie in den heutigen Zeit auch schnell wieder aus dem Fokus der Medien und der Menschen auch wieder verschwinden.

Ich würde mich freuen wenn die Anzahl der TOR Relays weiter wachsen würde.
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Abstinenz

Nach längerer Zeit endlich mal ein neuer Eintrag. Ich könnte über viele Dinge schreibe, die in den letzten Monaten vorgefallen sind.
So, war ich bei meinem letzten Eintrag gerade mal aus meinem Urlaub in der Toscana zurückgekehrt. Mittlerweile standen jede Menge Projekte an und zum anderen mussten viele andere Sachen zurück stehen. Mittlerweile war ich mit Henry bei einem Projekt in Polen und nun stehen noch ein paar abschließende Arbeiten an. Ein paar deswegen, weil die größte Neuerung in den letzten Monaten wohl meine Kündigung bei meinem derzeitigen Arbeitgeber ist.

Die letzten Wochen habe ich damit verbracht meine freie Zeit, so fern sie denn vorhanden war, nach Möglichkeit mit ein paar ausstehenden Arbeiten im privatem Umfeld zu füllen. Doch davon in den nächsten Posts mehr.
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Yashica MAT-124G

Vor ein paar Monaten hat eine sehr gute Freundin von mir wieder angefangen zu fotografieren und zwar analog. Sie und ihr Mann fingen an mit einer Diana F+ von Lomography zu experimentieren. Mittlerweile umfasst ihre Kamerasammlung mehr Geräte als ich überblicken kann und laut ihrer Aussage stapeln sich überall Filme. Seit dem die Beiden angefangen haben ihre Bilder bei Lomography einzustellen habe ich auch Feuer gefangen. Den mich hat schon immer die Schwarz-Weiß-Fotografie fasziniert. Nach einiger Zeit habe ich angefangen mich ein wenig unter den analogen Kameras umzusehen... Read More...
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Zielona Góra

Das letzte Wochenende habe ich auf einem Weinfest in Polen verbracht. Der Ort heißt Zielona Góra und ist von wunderbaren Wäldern umgeben. Bisher war es das erste mal, dass ich dort war, doch ich kann nachvollziehen, warum das Fest so beliebt ist und warum meine Freunde und Kollegen mich immer wieder seit Jahren bedrängt haben unbedingt zu Besuch zu kommen. Neben dem Wein an sich, gibt es viel gutes Essen, Trödelmärkte, Konzerte und eine ganz wunderbare Stimmung. Read More...
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Netzneutralität

Jetzt kann man sich mit dem Thema stark befassen oder auch nicht. Ein Haufen Menschen streiten und diskutieren über das Thema. Wie immer geht es an den normalen Benutzern völlig vorbei, was zeigt, dass es zum einen die Menschen gibt, die einen großen Teil ihres Lebens im Internet zubringen, auf der Suche nach Informationen und durch Nutzung von Diensten. Ähnlich wie ich das aber auch schon bei Softwarepatenten oder Patenten des geistigen Eigentums, war das Interesse der durchschnittlichen Nutzer eher gering. Natürlich lebe ich, durch meinen Beruf etwas näher an dem Geschehen, doch ich finde es grandios wenn sich Benutzer zum Beispiel darüber aufregen, dass bestimmte Dienste auf ihren Handys sehr langsam laufen oder sie bestimmte Schwellwerte beim Surfen einhalten müssen, jedoch bei dem Thema Netzneutralität nur mit den Schultern zucken. Read More...
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Ich vs Reinigunsteam

Seit einer Woche bin ich nun in Brasilien. Das Hotel in dem ich bin ist sehr gepflegt und ich freue mich jedes mal wenn ich hier untergebracht bin. Die Leute sind freundlich und zuvorkommend und das Essen ist toll. Besonders wird hier ein Augenmerk auf die Reinigung der Zimmer gelegt, was natürlich toll ist. Auf der anderen Seite habe ich anscheinend ohne es zu wollen das Reinigungsteam dazu gebracht Modifikationen in ihrem Plan vorzunehmen.



Das hier ist das sehr bequeme und geräumige Bett, welches mir hier zur Verfügung steht. Normalerweise wird auf dieses Bett noch eine Tagesdecke gelegt, welche das ganze recht schön abdeckt. Nun, jeden Abend habe ich diese dann abgenommen und morgens aus dem Unterbewussten habe ich dann das Bett gemacht und es anschließend wieder mit der Tagesdecke versehen. Wahrscheinlich sehr zum Leidwesen des Reinigungspersonals, welches anschließend die ganze Arbeit nochmals gemacht hatte. Nach dem dritten Tag habe sie mir einfach die Tagesdecke weggenommen. Sie fristet jetzt ihr Dasein in einem der Schränke und ich wage es gar nicht in ihre Nähe zu kommen, um nicht vielleicht dem Wunsch zu erliegen sie morgen wieder nach dem ordnen des Bettes wieder darauf auszubreiten.

Doch das ist natürlich noch nicht alles. Auch wenn ich in einem Hotel bin, so bin ich es gewohnt, dass man Handtücher mehrfach nutzt. Das macht man ja Zuhause schließlich auch. Mittlerweile haben das auch viele Hotels ja weltweit erkannt, deshalb gilt ja dort, das Kredo, dass man nur dann die Handtücher auf den Boden wirft wenn sie den Ausgetauscht werden sollen. Auch hier hängt so ein lustiges Schild im Bad, welches ich sehr schnell entdeckte.



Wunderbare Idee, möge man jetzt denken. Ich komme ganz prima genau mit einem der fünf mir zur Verfügung stehenden Handtüchern bestens aus. Nun, scheint aber das ausharren auf einem Handtuch hier entweder für das Reinigungspersonal sehr verwirrend zu sein oder sie werden nach den Kubikmetern an Stoff die sie waschen müssen entlohnt, anders kann ich es mir nicht denken, dass nach nur vier Tagen alle Handtücher getauscht wurden. Also auch die, welche ich kein einziges mal benutzt habe. Vielleicht aber verstehe ich das Prinzip einfach nicht. Ich will noch ein paar Bäume pflanzen während ich hier bin, also werde ich wohl anfangen müssen die Handtücher vor dem Reinigungspersonal zu verstecken. Mal sehen.

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Die DMZ des Grauens

Wer es vielleicht mitgelesen hat, der weiß, Internet war die letzten Tage für mich eher spärlich gesät. Den in dem Hotel welches ich derzeitig bewohne gibt es zwar WLAN Punkte bis zum Einwinken und in jedem Zimmer einen Anschluss für das Netzwerkkabel, nur eines gibt es nicht. Den Zugriff auf das Internet. Stattdessen landet man in einem ominösen Zwischennetz und ahnt bereits nach wenigen Minuten schlimmes. Verwirrender ist dann nur noch wenn man eine VM auf seiner Kiste startet um dann entsetz festzustellen, wie das Gastsystem einfach so bis zum Anmeldeportal des Hotels spaziert. Da denkt man zuerst an wilde DLLs und .NET Integrationen für das Anmeldeportal und kann nicht begreifen, wenn Kollegen erzählen, dass sie einfach nur ihren Webbrowser angeschoben haben und alles problemlos lief. Das treibt mir dann schon ein wenig die Sorgenfalten ins Gesicht, da ich nicht weiß ob ich einfach nur beim testen an meiner Kiste etwas so verspielt habe, dass es nicht mehr läuft.

Heute nach vier Tagen bin ich also mit meinem Notebook in die Lobby gestiefelt um zu überprüfen, ob es vielleicht einfach nur an dem Zugang in meiner Etage liegt. Den am Ende zeigte sich das Phänomen bereits so schräg, dass der WLAN Router mir IP Adressen zuwies und diese bei Nichtgefallen einige Sekunden sofort auch wieder entfernte. In der Lobby das Notebook aufgeklappt mit dem Accesspoint in der Lobby verbunden und zum sofort erscheint das Portal. Also wieder ins Zimmer hoch und dort angemeldet. Das gleiche Spiel, kein Portal. Übrigens über das Netzwerkkabel das gleiche Spiel.

Dort mal in das Netzwerk geblickt und das schiere Grauen entdeckt. Eigentlich ein B Netz in dem mir dann nicht nur die Maschinen der Hotelmitarbeiter mit Freigaben entgegenschlagen, sondern auch Faxgeräte, Drucker, Webserver, Router jeglicher Art und das aller beste das PLM System steht mir mit seinen Protokolldateien völlig offen. Ich sehe wann Mitarbeiter kommen und gehen und so weiter. Was für jeden Netzwerkadministrator wahrscheinlich ein Grund für einen ausgedehnten Herzinfarkt wäre ist hier aber nur die Spitze des Eisbergs, wenn man dann plötzlich auch noch Systeme sieht, die mal gar nichts mit dem Hotel zu tun haben, sondern wo es sich um Server einer anderen Firma handelt. Scheinbar Server, die normalerweise in einer DMZ stehen sollten oder stehen, das kann man ja nicht genau ersehen. Die Details, was einem da noch so entgegen kommt spare ich mir hier einmal.

Wieder in der Lobby an der Rezeption versuche ich den Missstand zu klären. Man versichert mir, dass man gleich den HelpDesk kontaktieren wird und dieser sich dann bei mir telefonisch meldet. Im Zimmer angekommen, schmeiße ich mich wieder ans LAN und traue meinen Augen nicht. Plötzlich hat sich der IP Bereich von 172.127.0.0 auf 153.135.2.0 geändert. Staunen auf meiner Seite als mir zudem der Browser erklärt, dass er das Portal öffnen kann. Ich versuche also mein Glück am WLAN, dort aber das gleiche Schauspiel wie zuvor. Es klingelt jedoch das Telefon und ein brasilianischer Kollege, mit einem leicht säuerlichen Unterton, erklärt mir, dass ich mir eine manuelle Adresse vergeben muss und zwar im 153.135.2.0 Bereich. Wie darauf aber ein Gast von selbst kommen soll, wage ich nicht zu fragen. Bin ich doch froh, dass es jetzt irgendwie geht.

Ich mache ihn auf die Sicherheitslecks aufmerksam und er winkt scheinbar mental ab und das Gespräch ist damit erledigt. Endlich am Portal wähle ich aus den vorhandenen Optionen. Scheinbar hat sich auch hier herumgesprochen, das Besucher aus dem Ausland Internet brauchen, die Preise würden eine Telekom schon mal beeindruckt gucken lassen. Ich habe mich für 24 Stunden entschieden, für schlappe 8 Euro. 7 Tage sind schon für die kleine Summe von 28 Euro drin und die nächste Option von 30 Tagen schlägt mit 40 Euro zu buche.

Ich wage gar nicht in dieses neue Zwischenetz zu blicken. Vor allem weil mir so langsam klar wird, dass man wahrscheinlich alle möglichen Netze über den hier vorhandenen Router erreicht. Warum scheinbar der Zugriff auf Mama Google in 40 Fällen 1 mal funktioniert habe ich auch nicht mehr zu fragen gewagt. Sicherheitshalber habe ich die Firewall mal etwas enger gezogen und den Hauptverkehr schleuse ich lieber mal durch TOR, nur um auf Nummer sicher zu gehen.
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Henry fliegt nicht

Heute Abend fliege ich von Frankfurt aus nach Sao Paulõ in Brasilien und Henry, ich nenne ihn jetzt mal so, darf nicht mitfliegen. Es liegt nicht daran, dass er keine große Hilfe wäre, das nicht aber er ist doch schon in die Jahre gekommen. Read More...
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Neue Seite

Es hat ja schon ganz schön lange gedauert doch heute geht die Seite wieder online. Ich denke es wird noch eine ganz schöne Menge an Anpassungen geben. Doch da ich in den nächsten Wochen verreise wollte ich die Seite endlich Online stellen um sie dann auch weiter mit Inhalten zu füllen. Rapid Waver ist da mit seinem Blog nicht unbedingt meine erste Wahl, doch ich werde ja sehen wie weit ich komme und ob ich gezwungen sein werde mich doch mit Wordpress auf dieser Seite auseinander zu setzen.

Auf dieser Seite will ich ein wenig über meine Projekte berichten und über die offiziellen Dinge die um mich herum passieren. Viel Spaß beim lesen.

Ach ja, wenn Euch die Symbole in der Seite gefallen, da kann ich nur sagen, die sind wirklich super. Deshalb will ich unbedingt den Künstler Oliver Twardowski empfehlen, der sie auf seiner Website zum Download bereit stellt für Webdesigner und Webentwickler. Seine Seite ist definitiv einen Besuch wert.
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