Michael Krzyzanski

IT und andere Skurrilitäten

GPG

Leider hat sich nach dem gestrigen Sicherheitsupdate, von Mac OS X, mail dazu entschlossen mal wieder das GPG Plugin zu entfernen. Ich hatte eh vorgehabt eine kurze Anleitung über die Integration von GPG in Mail hier zu veröffentlichen, jetzt habe ich also wieder die praktische Möglichkeit. Jedoch muss ich mal ausprobieren ob man das alte Plugin reaktivieren kann oder ob die Entwickler auf ihre einzigartige Art und Weise mal eine neue Version des Plugins veröffentlicht haben.
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Ich vs Reinigunsteam

Seit einer Woche bin ich nun in Brasilien. Das Hotel in dem ich bin ist sehr gepflegt und ich freue mich jedes mal wenn ich hier untergebracht bin. Die Leute sind freundlich und zuvorkommend und das Essen ist toll. Besonders wird hier ein Augenmerk auf die Reinigung der Zimmer gelegt, was natürlich toll ist. Auf der anderen Seite habe ich anscheinend ohne es zu wollen das Reinigungsteam dazu gebracht Modifikationen in ihrem Plan vorzunehmen.



Das hier ist das sehr bequeme und geräumige Bett, welches mir hier zur Verfügung steht. Normalerweise wird auf dieses Bett noch eine Tagesdecke gelegt, welche das ganze recht schön abdeckt. Nun, jeden Abend habe ich diese dann abgenommen und morgens aus dem Unterbewussten habe ich dann das Bett gemacht und es anschließend wieder mit der Tagesdecke versehen. Wahrscheinlich sehr zum Leidwesen des Reinigungspersonals, welches anschließend die ganze Arbeit nochmals gemacht hatte. Nach dem dritten Tag habe sie mir einfach die Tagesdecke weggenommen. Sie fristet jetzt ihr Dasein in einem der Schränke und ich wage es gar nicht in ihre Nähe zu kommen, um nicht vielleicht dem Wunsch zu erliegen sie morgen wieder nach dem ordnen des Bettes wieder darauf auszubreiten.

Doch das ist natürlich noch nicht alles. Auch wenn ich in einem Hotel bin, so bin ich es gewohnt, dass man Handtücher mehrfach nutzt. Das macht man ja Zuhause schließlich auch. Mittlerweile haben das auch viele Hotels ja weltweit erkannt, deshalb gilt ja dort, das Kredo, dass man nur dann die Handtücher auf den Boden wirft wenn sie den Ausgetauscht werden sollen. Auch hier hängt so ein lustiges Schild im Bad, welches ich sehr schnell entdeckte.



Wunderbare Idee, möge man jetzt denken. Ich komme ganz prima genau mit einem der fünf mir zur Verfügung stehenden Handtüchern bestens aus. Nun, scheint aber das ausharren auf einem Handtuch hier entweder für das Reinigungspersonal sehr verwirrend zu sein oder sie werden nach den Kubikmetern an Stoff die sie waschen müssen entlohnt, anders kann ich es mir nicht denken, dass nach nur vier Tagen alle Handtücher getauscht wurden. Also auch die, welche ich kein einziges mal benutzt habe. Vielleicht aber verstehe ich das Prinzip einfach nicht. Ich will noch ein paar Bäume pflanzen während ich hier bin, also werde ich wohl anfangen müssen die Handtücher vor dem Reinigungspersonal zu verstecken. Mal sehen.

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Die DMZ des Grauens

Wer es vielleicht mitgelesen hat, der weiß, Internet war die letzten Tage für mich eher spärlich gesät. Den in dem Hotel welches ich derzeitig bewohne gibt es zwar WLAN Punkte bis zum Einwinken und in jedem Zimmer einen Anschluss für das Netzwerkkabel, nur eines gibt es nicht. Den Zugriff auf das Internet. Stattdessen landet man in einem ominösen Zwischennetz und ahnt bereits nach wenigen Minuten schlimmes. Verwirrender ist dann nur noch wenn man eine VM auf seiner Kiste startet um dann entsetz festzustellen, wie das Gastsystem einfach so bis zum Anmeldeportal des Hotels spaziert. Da denkt man zuerst an wilde DLLs und .NET Integrationen für das Anmeldeportal und kann nicht begreifen, wenn Kollegen erzählen, dass sie einfach nur ihren Webbrowser angeschoben haben und alles problemlos lief. Das treibt mir dann schon ein wenig die Sorgenfalten ins Gesicht, da ich nicht weiß ob ich einfach nur beim testen an meiner Kiste etwas so verspielt habe, dass es nicht mehr läuft.

Heute nach vier Tagen bin ich also mit meinem Notebook in die Lobby gestiefelt um zu überprüfen, ob es vielleicht einfach nur an dem Zugang in meiner Etage liegt. Den am Ende zeigte sich das Phänomen bereits so schräg, dass der WLAN Router mir IP Adressen zuwies und diese bei Nichtgefallen einige Sekunden sofort auch wieder entfernte. In der Lobby das Notebook aufgeklappt mit dem Accesspoint in der Lobby verbunden und zum sofort erscheint das Portal. Also wieder ins Zimmer hoch und dort angemeldet. Das gleiche Spiel, kein Portal. Übrigens über das Netzwerkkabel das gleiche Spiel.

Dort mal in das Netzwerk geblickt und das schiere Grauen entdeckt. Eigentlich ein B Netz in dem mir dann nicht nur die Maschinen der Hotelmitarbeiter mit Freigaben entgegenschlagen, sondern auch Faxgeräte, Drucker, Webserver, Router jeglicher Art und das aller beste das PLM System steht mir mit seinen Protokolldateien völlig offen. Ich sehe wann Mitarbeiter kommen und gehen und so weiter. Was für jeden Netzwerkadministrator wahrscheinlich ein Grund für einen ausgedehnten Herzinfarkt wäre ist hier aber nur die Spitze des Eisbergs, wenn man dann plötzlich auch noch Systeme sieht, die mal gar nichts mit dem Hotel zu tun haben, sondern wo es sich um Server einer anderen Firma handelt. Scheinbar Server, die normalerweise in einer DMZ stehen sollten oder stehen, das kann man ja nicht genau ersehen. Die Details, was einem da noch so entgegen kommt spare ich mir hier einmal.

Wieder in der Lobby an der Rezeption versuche ich den Missstand zu klären. Man versichert mir, dass man gleich den HelpDesk kontaktieren wird und dieser sich dann bei mir telefonisch meldet. Im Zimmer angekommen, schmeiße ich mich wieder ans LAN und traue meinen Augen nicht. Plötzlich hat sich der IP Bereich von 172.127.0.0 auf 153.135.2.0 geändert. Staunen auf meiner Seite als mir zudem der Browser erklärt, dass er das Portal öffnen kann. Ich versuche also mein Glück am WLAN, dort aber das gleiche Schauspiel wie zuvor. Es klingelt jedoch das Telefon und ein brasilianischer Kollege, mit einem leicht säuerlichen Unterton, erklärt mir, dass ich mir eine manuelle Adresse vergeben muss und zwar im 153.135.2.0 Bereich. Wie darauf aber ein Gast von selbst kommen soll, wage ich nicht zu fragen. Bin ich doch froh, dass es jetzt irgendwie geht.

Ich mache ihn auf die Sicherheitslecks aufmerksam und er winkt scheinbar mental ab und das Gespräch ist damit erledigt. Endlich am Portal wähle ich aus den vorhandenen Optionen. Scheinbar hat sich auch hier herumgesprochen, das Besucher aus dem Ausland Internet brauchen, die Preise würden eine Telekom schon mal beeindruckt gucken lassen. Ich habe mich für 24 Stunden entschieden, für schlappe 8 Euro. 7 Tage sind schon für die kleine Summe von 28 Euro drin und die nächste Option von 30 Tagen schlägt mit 40 Euro zu buche.

Ich wage gar nicht in dieses neue Zwischenetz zu blicken. Vor allem weil mir so langsam klar wird, dass man wahrscheinlich alle möglichen Netze über den hier vorhandenen Router erreicht. Warum scheinbar der Zugriff auf Mama Google in 40 Fällen 1 mal funktioniert habe ich auch nicht mehr zu fragen gewagt. Sicherheitshalber habe ich die Firewall mal etwas enger gezogen und den Hauptverkehr schleuse ich lieber mal durch TOR, nur um auf Nummer sicher zu gehen.
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Henry fliegt nicht

Heute Abend fliege ich von Frankfurt aus nach Sao Paulõ in Brasilien und Henry, ich nenne ihn jetzt mal so, darf nicht mitfliegen. Es liegt nicht daran, dass er keine große Hilfe wäre, das nicht aber er ist doch schon in die Jahre gekommen. Read More...
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MisanthropNetworkShapes

Vor ein paar Jahren habe ich angefangen mir meine eigenen Stencils für Visio herzustellen. Der Hintergrund dürfte wohl gewesen sein, dass ich immer wieder PowerPoint Poioning erlebte, wo sich die Leute für Ihre Netzwerkdiagramme aus den skurrilsten Quellen Bildmaterial organisierten. Ich hatte einige Formen gebeten mir Ihre Stencils zur Verfügung zu stellen mit dem Effekt, dass ich meistens erst gar keine Antwort erhielt. Die Designs der technischen Referenz von Microsoft gefielen mir damals ganz gut und auch die von Novell vorgeführten Präsentationen waren immer richtig super, nur wie gesagt, es gab keine Möglichkeit auch nur in die Nähe der Stencils oder Vorlagen zu kommen. Also was blieb, ich musste mir selbst solche zeichnen um dann einheitliche Designs in meinem Präsentationen und meinen Dokumentationen zu haben. So wohl in den Firmen wo ich arbeitete, so wie auch in meinen Projekten.

Jetzt habe ich mich entschieden einen Teil der Stencils öffentlich unter einer CC zur Verfügung zu stellen. Wer sie gerne modifizieren möchte, der kann das ja gerne mit mir absprechen. Ich weiß, dass man da wirklich recht gutes Potential hat um das ganze noch stark zu verbessern.

Eigentlich sollte die Datei im Rahmen meiner n0m - n37w0rk 0f m0nk3y5 Site als Projekt veröffentlicht werden, doch wenn es danach geht könnte ich die Datei erst in den nächsten Jahren bereitstellen. Also liegt sie nun für alle die Interesse haben im Downloadbereich zur Verfügung.

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Neue Seite

Es hat ja schon ganz schön lange gedauert doch heute geht die Seite wieder online. Ich denke es wird noch eine ganz schöne Menge an Anpassungen geben. Doch da ich in den nächsten Wochen verreise wollte ich die Seite endlich Online stellen um sie dann auch weiter mit Inhalten zu füllen. Rapid Waver ist da mit seinem Blog nicht unbedingt meine erste Wahl, doch ich werde ja sehen wie weit ich komme und ob ich gezwungen sein werde mich doch mit Wordpress auf dieser Seite auseinander zu setzen.

Auf dieser Seite will ich ein wenig über meine Projekte berichten und über die offiziellen Dinge die um mich herum passieren. Viel Spaß beim lesen.

Ach ja, wenn Euch die Symbole in der Seite gefallen, da kann ich nur sagen, die sind wirklich super. Deshalb will ich unbedingt den Künstler Oliver Twardowski empfehlen, der sie auf seiner Website zum Download bereit stellt für Webdesigner und Webentwickler. Seine Seite ist definitiv einen Besuch wert.
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